Thüringens Geografie-Ass kommt aus Niederdorla

Nur ein Bindestrich trennt ihn von einem noch besseren Platz

Europakarte

Hannes Hochheim ist der beste Schüler in Geografie in Thüringen und der viertbeste in Deutschland. Er hatte sich über Schul- und Landeswettbewerb für das Bundesfinale in Braunschweig qualifiziert. Nur 16 Schüler, davon nur ein Mädchen, nahmen am Finale teil. Dazu kam ein junger Spanier, der an einer deutschen Schule im Ausland lernt.

Für die einzelnen Aufgaben gab es nur sehr wenig Zeit, und so kam es, dass Hannes mal einen Bindestrich machte, wo er nicht hingehört. Es war das Rossmeer in der Antarktis, ein großes Meeresschutzgebiet.

Hannes lernt am Tilesiusgymnasium beim Geografielehrer Ulli Groß. Schon lange beschäftigt sich Hannes mit Topografie und geografischen Rekorden. Er zeichnet Landkarten und schaut Quizsendungen zu Themen aus diesen Gebieten. Eine selbst gezeichnete Europakarte hängt in seinem Zimmer in Niederdorla. Ein bisschen enttäuscht war er schon, wegen des kleinen Fehlers nicht Dritter geworden zu sein. Doch schon die Teilnahme an einem solchen Wettbewerb zählt. Einen Studienwunsch hat er noch nicht, aber mit Geografie sollte es schon zu tun haben.