Tag des offenen Ateliers in Oberdorla: Künstler geben Einblick in ihr Schaffen

Familie Bick-Baginski lud wie viele Künstlerkollegen in der Region in ihr 2012 in Oberdorla erworbenes Haus zum Tag des offenen Denkmals. Die Grafikerin Iza Bick-Baginski und ihr Mann der Bildhauer Pawel Baginski gaben Einblick in Werkstatt und Galerie. Beide haben in Wroclaw, Polen, an der Kunstakademie studiert.

Der Bildhauer ist selbständiger Künstler und arbeitet in der Denkmalpflege, derzeit an den Apostelfiguren der Stiftskirche St. Peter und Paul in Oberdorla.

Seit 2012 leben die beiden Künstler in Deutschland. In Oberdorla haben sie das Gebäude der alten Grundschule in der Schafgasse erworben. Die Künstlerwerkstätten sind im Erdgeschoss, die Wohnung in den oberen Etagen. In der Vogtei wurden sie gut aufgenommen, aber ihre Heimat bleibt Polen. Die Mentalität sei doch anders, ist der Bildhauer überzeugt. Seine Frau wird bald eine Stelle als Kunstlehrerin an einem Gymnasium in Eisenach aufnehmen. Sie arbeitet gern mit Kindern. Schon jetzt leitet sie eine Arbeitsgemeinschaft Kunst an der Schule in Oberdorla.

Das „Offene Atelier“ in diesem Jahr stand unter dem Motto „Wort oder Bild“. Iza Baginski läßt sich von polnischen Illustratoren inspirieren. Tiere sind dabei ihre Lieblingsmotive.