Die Vogteier feiern Mittelpunktfest Teil I: Der Sonnabend

Besondere drei Tage liegen hinter uns, quasi nach 2014 das zweite Sommermärchen: Die Vogteier begingen ihr erstes Vogteier Mittelpunkts- und Partnerschaftsfest.

Die drei Weinprinzessinnen aus der Pfalz
Die schöne Seite der Partnerschaft: Die drei Weinprinzessinnen aus Weisenheim am Berg Charlotte I., Caren I. und Friederike I.
Die Gesichter der Partnerschaft
Die offizielle Seite der Partnerschaft: Eberhard Schill und Joachim Schleweis, die Bürgermeister von Niederdorla und Weisenheim, der aktuelle Bürgermeister von Rennerod Raimund Scharwat, der Renneröder Altbürgermeister Hans-Jürgen Heene, Ralf Meier vom Schützenverein Niederdorla, Annegret Töpp und Klaus Lindenblatt von den Freundeskreisen Weiseheim und Niederdorla.

Menschen und Vereine aus allen drei Dörfern haben sich eingebracht und gemeinsam was auf die Beine gestellt: Menschen aus Langula, aus Niederdorla und aus Oberdorla. Dazu kamen viele Gäste von außerhalb. Sogar drei Prinzessinnen aus der Pfalz gaben sich die Ehre: Friederike I., Charlotte I., Caren I.

Die Hoheiten gehören zu den Freunden aus Weisenheim am Berg, ein Dorf, das seit 25 Jahren die Partnergemeinde von Niederdorla ist. Dazu kamen Freunde aus der Stadt Rennerod im Westerwald. Diese Partnerschaft besteht seit 20 Jahren. Eine weitere Partnerschaft wurde unterschrieben zwischen dem Roten Kreuz Niederdorla und dem DRK-Kreisverband Artern. Die Freundschaft besteht schon fast 20 Jahre, wurde aber zum Partnerschaftsfest offiziell unterschrieben.

Als Mannschaft „Die Drei Kronen“ radelten, schwammen und rannten die Prinzessinnen beim 5. Vogteier Triathlon andersrum mit. Elf Mannschaften kämpften um die Plätze. Zum ersten Mal wurde im Torfstich geschwommen, im See am Opfermoor. Geradelt und gerannt wurde rings um den Mittelpunkt. Zwei Mannschaften blieben unter einer Stunde. Sie schafften 16,5 Kilometer per Rad, 500 Meter schwimmen und 4,5 Kilometer laufen. Für die Frauen waren Rad- und Rennstrecke etwas kürzer, sie fuhren nur zwei Runden mit dem Rad, also elf Kilometer.

Team „Starep I“, eine Männermannschaft, war am schnellsten: Gunnar Frohn, Christian Laun, Patrick Riemer. Dann kamen die Männer von der VR-Bank und das Team „Starep“ II. Bei den Frauen gewann das Team „Dialyse“ mit Anja Lücke, Ute Stolze und Christiane Sorns. Silber gewannen die Prinzessinnen. Bei den gemischten Mannschaften gewann das Team „Stiftung Wadentest“ mit Wilhelm Biehl, Julia Walther und Paul Schmidt. Die Kindermannschaft „Vogteier Stiere“ gewann mit Christoph Daut, Leonie Dauphin und Julian Schwarz. Silber errang das „Trio für Rio“. Die kompletten Teilnehmerlisten erscheinen bald in der Vogteizeitung.de im Internet.

Am Vogteier Meer wurde ein Beachvolleyball-Turnier ausgetragen. Gewonnen hat der Volleyballverein Mühlhausen gefolgt vom Jugend Volleyballverein Mühlhausen und dem Orthopädieteam.

Am Samstagabend schlug die Stunde der Ehrungen und Geschenke.

Die Weisenheimer bekamen in Niederdorla eine eigene Straße, den „Weisenheimer Weg“ am Mittelpunkt, nachdem es in Weisenheim schon seit einiger Zeit einen Niederdorlaer Ring gibt. Der Weisenheimer Bürgermeister Joachim Schleweis lud alle Niederdorlaer zur Festveranstaltung 25 Jahre Partnerschaft nach Weisenheim ein. Künftig stiftet die Gemeinde Weisenheim einen Preise für den Triathlon andersrum. Gedankt wurde der Vogteierin Annegret Töpp, die die Partnerschaft mit dem Dorf in der Pfalz von Anfang an begleitete. Der Bürgermeister von Rennerod Raimund Scharwat lud alle Vogteier ein zum Fest „800 Jahre Rennerod“ im Jahr 2017.

Die Weisenheimer und Renneröder schlossen alle Vogteier in ihr Herz.

Für die Bürgermeister der Partnerkommunen gab es je einen Mittelpunktstein in Miniatur, gefertigt von einem Vogteier Steinmetz.

Auf die Bühne wurden dann alle gebeten, die im Organisations-Team geholfen haben, das Fest auf die Beine zu stellen.

Alle Geschenke der Vogteier wurden von den Pfälzer Prinzessinnen verteilt. Die drei Krönchen amüsierten sich herzlich.

In seiner Rede betonte der Vogteier Bürgermeister Winfried Bötticher die Einzigartikeit der Vogtei. „Schaut in die Mitte Deutschlands, schaut auf die Vogtei und auf die Menschen und lernt,“ rief Bötticher die Politiker in Berlin und Erfurt auf. Das gefiel natürlich den Vogteiern und ihren Gästen und alle klatschen begeistert.

Der Niederdorlaer Ortschaftsbürgermeister Eberhard Schill erklärte, die Vogtei habe eine gut funktionierende Infrastruktur und müsse eine eigenständige Gemeinde bleiben. Er sprach sich gegen eine Eingemeindung nach Mühlhausen aus.

Es gibt noch viel zu schreiben: zum Freitagabend und zum Sonntag mit seinem tollen Umzug, der Präsentation der Vereine, der Modenschau und vielem mehr, an dem sich die Vereine der ganzen Vogtei beteiligten.

„Wir haben drei wunderbare Tage erlebt, der Sonntag war der Höhepunkt des Wochenendes. Die gesamte Vogtei hat gefeiert. Der Umzug hatte jede Menge Zuschauer, mehr als erwartet bei dem Regenwetter“, fasst Eberhard Schill zusammen.

„Freitag und Sonnabend allerdings gab es im Festzelt noch Kapazitäten für mehr Vogteier Gäste.“

Eberhard Schill dankt allen Organisatoren, allen Vereinen, den Rechnungsgesellschaften, den Kinderrechnungen, allen Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfern, allen, die sich eingebracht haben und mit gefeiert haben. Die gesamte Vogtei hat mitgemacht.

Darüber wird noch zu berichten sein.

Drei tolle Tage ergibt drei Teile Text. Das war der erste Teil.

Michael Zeng, Vogteizeitung.de Text und Fotos