Langulaer Kegler sind stolz auf ihre Leistungen

Neue Kegelbahn feiert 20. Geburtstag

Komplett in Eigenleistung bauten die Kegelfreunde und viele Bürger in Langula ihre Kegelbahn. Der Männermannschaft der Kegler war 1988 in die Bezirksliga aufgestiegen und benötigte mehrere Bahnen zum Üben.

Weil die alte Zweibahnanlage für das Training und die Heimspiele nicht mehr ausreichte, beschlossen die Langulaer, eine Vierbahnanlage zu bauen. Ein Kredit musste aufgenommen werden. Mehr als 10 000 freiwillige Arbeitsstunden leisteten die über Hundert Helfer in kurzer Zeit. Im März 1997 begannen die Arbeiten und am 27. Dezember des selben Jahres konnte die Einweihung gefeiert werden.

Die Anlage befindet sich am Sportplatz , wo auch der Schulsport der Kinder stattfindet. Es war der wichtigste Grund, die Kegelbahn dort zu bauen. Denn auch die Schulkinder brauchten einen vernünftigen Sozialtrakt mit Umkleidekabinen und sanitären Einrichtungen.

Die Langulaer Kegler sind auch jetzt landesweit bekannt. Die Männermannschaft spielt in der ersten Landesliga. Eine der beiden Senioren-Mannschaften tritt gegen mehrere Thüringer Vereine an. Den Hut auf in vielen Funktionen hat Manfred „Fred“ Wenk.

Höhepunkte im Vereinsleben waren die Ausrichtung des Länderkampfes der Jugend Thüringen gegen Rheinland-Pfalz 2016 und der Aufstieg in die dritte Runde im Kampf um den DKBC-Pokal 2004.

Abteilungsleiter und Verbandsliga-Kegler Gerald Bergmann lobte auch den langjährigen Bahnwart Georg Konrad und Sabine Koch, die sich um vieles andere kümmert.