Doppelsieg von Melero in Berlin – Luc Ackermann sensationell auf Platz 4

Zwei Tage voller Extremsport mit unglaublich vielen Trickpremieren bot die NIGHT of the JUMPs den knapp 17.000 Zuschauern. Die deutschen Fahrer waren nach dem Pech am Vortag bis in die Haarspitzen motiviert, ins Finale zu kommen. Erst zeigte Hannes einen soliden Run, dann packte Luc alle Tricks inklusive Surfer Tsunami Flip, 360 und Flair aus und fuhr auf dem vierten Platz in die Endrunde. Das ließ die Halle schon zu diesem frühen Zeitpunkt toben.

Luc Ackermann springt

Mit Remi Bizouard, Rob Adelberg, David Rinaldo, Maikel Melero und Petr Pilat sprangen fünf der Top 6 vom Vortag ins Finale. Allerdings hatte Melero einen Flip-Deadsailor im Run und landete nur auf dem fünften Platz. Vortagsfinalist Pat Bowden verpasste als Siebenter knapp die Endrunde, obwohl er im Double-up die California Roll erstmalig auf Dirt sprang. Leider verletzte er sich bei der Landung an der Schulter.

Aufgrund der Verletzung vom australischen LifeProof Best Whip Champion sprang Luc Ackermann für seinen Trainingspartner in die Bresche. Der Deutsche schockte die Konkurrenz mit ebenso krassen Whips und krallte sich die LifeProof Trophäe vor heimischer Kulisse.

Angepeitscht vom deutschen Triumpf feuerte das Publikum die Fahrer an, die sich mit einer Train-Session für das Finale präsentierten. Petr Pilat eröffnete die Endrunde und zeigte den gleichen perfekten Comborun wie vom Vortag inklusive dem Barhop Stirilizer Landing. Doch den Platz auf dem Hotseat musste der Tscheche direkt wieder räumen, als Melero seinen Endrundenlauf in gewohnter Manier zeigte. Egg-Roll, Double Seatgrab Flip, Nac Flair und California Roll. Mit 463 Punkten übernahm er die Führung.

Dann war Luc Ackermann am Start. Der 18-jährige Thüringer zeigte den Lauf seines Lebens: Flair, Surfer Tsunami Flip, 360, Seatgrab Flip, 1-Hand Takeoff Tsunami und die California Roll im Double-up. Als Vierter verpasste er nur hauchdünn das Podest, auch weil David Rinaldo einen Flip-Deadsailor im Double-up hatte.

Weder Rob Adelberg noch Remi Bizouard konnten Melero einholen und das trotz Tricks wie dem Cordova Open Loop oder der Volt. Doch beide waren mit ihren Podestplätzen zufrieden und erkannten Meleros Sieg neidlos an.


Der junge Spanier holte sich damit nicht nur den vierten WM-Tagessieg in Folge, er schraubte auch den NIGHT of the JUMPs Rekord auf acht Siege hintereinander in die Höhe.

In der WM-Gesamtwertung führt der Spanier mit maximaler Punktausbeute von 80 Zählern. Auf dem zweiten Platz folgt Remi Bizouard (70 Punkte). Bester Deutscher ist Luc Ackermann auf Position 6 (39 Punkte).

Im Maxxis Highest Air konnte erneut Massimo Bianconcini triumphieren. Der Italiener ließ Jose Miralles erneut keine Chance und meldet sich mit den zwei Siegen in Berlin eindrucksvoll zurück.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den FMX Sportlern nicht. Schon am kommenden Freitag werden die nächsten WM-Punkte vergeben. Dann feiert die NIGHT of the JUMPs am 4. März 2016 ihre Premiere in Schweden in der Friends Arena Stockholm. Die Berliner Fans können sich auf den 4./5. Februar 2017 freuen. Dann kommt die NIGHT of the JUMPs mit der WM zurück in die deutsche Hauptstadt.

Videolink Best Tricks:

https://youtu.be/w6KEExH9BrI

Quelle:

NIGHT of the JUMPs Press-Office

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