Vogteier Unternehmen bekam Gründerpreis (10.000 Euro) und investiert eine dreiviertel Millionen Euro

Aus einer kleinen Oberdorlaer Tischlerei wurde ein großes Unternehmen. Investitonen haben sich gelohnt.

Die Tischlerei Bäthe in Oberdorla gibt es seit 1936. Damals baute man in der heutigen Treppenbaufirma Möbel und Treppen. Jetzt gibt es „BätheTreppen GmbH“ im Großformat im Gewerbegebiet an der Trift in Mühlhausen.


2005 fasste der Tischlermeister und Bauingenieur Eberhard Bäthe den Enschluss, in Mühlhausen größere Produktions- und Lagermöglichkeiten zu erwerben. Trotzdem reichte der Platz für die expandierende Firma bald nicht mehr. Sogar in Großengottern mussten Lagermöglichkeiten für das kostbare Holz angemietet werden. Seit 2010 führt Eberhard Bäthes Sohn Toni die Firma erfolgreich. So konnte seit Februar 2017 eine neue 850 Quadratmeter große Produktionshalle errichtet werden. Hier soll auch ein neues Holzbearbeitungszentrum entstehen. Insgesamt etwa 700.000 Euro hat die Firma in die Erweiterung ihres Betriebes investiert. Der Bauboom in den letzten Jahren machte dies möglich, auch wenn viel Häuslebauer den Bungalowbau bevorzugen. Hochwertige Treppen werden immer gebraucht.


Dass dies der Treppenbaufirma gelungen ist, zeigt die Anerkennung mit dem Thüringer Gründerpreis in der Kategorie Unternehmensnachfolge für den Jungunternehmer Toni Bäthe. Die Jury lobte vor allem, dass durch die Nachfolge des Sohnes Investitionen und Neueinstellungen brachte. Zurzeit sind in der Firma 24 Mitarbeiter beschäftigt.


Genau 109 Unternehmen hatten sich um den Preis beworben. Toni Bäthe aus der Vogtei hat ihn bekommen. Sein erster Platz brachte ihm 10.000 Euro.

INFO zum Thüringer Gründerpreis:

Thüringer Gründerpreis 2016 im Bereich Unternehmensnachfolge

Erster Platz mit Preisgeld von 10.000 Euro für den Vogteier

Toni Bäthe und sein Unternehmen „BÄTHE Treppen GmbH, Mühlhausen“

Laut Thüringer Wirtschaftsministerium ein: „Modernes Handwerksunternehmen, das sich auf die Konstruktion und den Bau von hochwertigen Holztreppen spezialisiert hat. Das seit über 80 Jahren in Familienbesitz befindliche Unternehmen wurde 2010 erfolgreich an die nächste Generation übergeben. Die Unternehmensnachfolge wurde mit einem Beschäftigungsaufbau und zusätzlichen Investitionen für eine Erhöhung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens verbunden.“ (Pressemitteilung des Ministeriums vom 30.11.2016)