Radwegbeschilderung in Niederdorla abgeschlossen

Verfehlen kann den neu entstandenen Verbindungsradweg in der Gemeinde Niederdorla kein Radfahrer mehr. Denn eine einheitliche radtouristische Beschilderung weist ab sofort auf die Strecke und die Anschlussrouten hin. Der frisch asphaltierte Weg führt Radler in Niederdorla vom Ortseingang aus Richtung Mühlhausen kommend bis zum Hauptgraben. Unweit entfernt befinden sich der Unstrut-Radweg und der Unstrut-Werra-Radweg, die von Niederdorla aus, über lokale Wege zu erreichen sind.

Schilder am RadwegUm die Orientierungsmöglichkeiten der Touristen in der Region um Niederdorla zu verbessern, war eine Beschilderung des Verbindungsradweges notwendig. Da der Gemeinde die finanziellen Mittel zur Realisierung dieser Infrastrukturmaßnahme nicht zur Verfügung standen, stellte die Kreisverwaltung knapp 3.000 Euro aus dem Regionalbudget für den Erwerb sowie die Montage der Pfosten und Schilder zur Verfügung. Ähnliche Informationssysteme wurden bereits in den Vorjahren entlang des Unstrut-Werra-Radweges in Schlotheim sowie an der lokalen Verbindungen von Kammerforst nach Altengottern, von Langula nach Weinbergen (Bollstedt) und von Kirchheilingen nach Herbsleben realisiert. Das einheitliche Design und der gut sichtbare Beschilderungsmodus der Haupt- und Zwischenwegweiser sowie die Vernetzung mit dem überregionalen und regionalen Radroutennetz stellen dabei die Kernziele des Projektes dar.

Die Gemeinde Vogtei, zu der Niederdorla zählt, ist längst nicht nur ein Verbindungspunkt im Radwegenetz des Unstrut-Hainich-Kreises, sondern bietet vielfältige Naturschönheiten und kulturhistorische Geschichte. Unweit des Radweges befindet sich der geografische Mittelpunkt Deutschlands, an dem am kommenden Wochenende übrigens auch das Mittelpunkt- und Partnerschaftsfest gefeiert wird. Daneben liegt die germanische Kultstätte Opfermoor. Am Ortsausgang in Richtung Oppershausen führt eine Abfahrt zum Stausee mit dem Palumpaland. Das Areal lädt zum Campen und Baden ein.

Entlang der Roten Route über Langula und Kammerforst landen Fahrradfans im Kletterwald, der über 10 Parcours mit mehr als 100 Kletterelemente in verschiedenen Schwierigkeitsgraden verfügt. Ebenfalls in Kammerforst können sich Groß und Klein im Wildkatzenkinderwald (WIKAKIWA) austoben. Das Walderlebnisgelände am Fuße des Nationalparks Hainich besteht aus 8 großdimensionalen Spielelementen, wie verschiedenen Kletterlabyrinthen, einer Vogelnestschaukel und einem dreistöckigen Erlebnissandkasten. Rund sechs Kilometer weiter finden Radtouristen den Anschluss an die Gelbe Route, die von Bad Langensalza bis nach Creuzburg im Wartburgkreis führt. Unterwegs können unter anderem der Baumkronenpfad, die Wurzelhöhle und das Nationalparkzentrum besichtigt werden.

Fotos: Die Radwegbeschilderung am Ortausgang Niederdorla in unmittelbarer Nähe des Abzweigs zum Stausee.

Pressestelle

Kirstin Freitag